Für das Sachgebiet Atemschutz ist HLM Johannes Paulusberger verantwortlich.

Allgemeines:

Der Erfolg im Löscheinsatz ist untrennbar mit der Verwendung von Atemschutz verbunden.

Die Feuerwehrmänner von anno dazumal ließen sich lange Bärte wachsen, befeuchteten diese und schoben sie zwischen die Zähne. So oder ähnlich werden uns heute die nicht sehr wirkungsvollen Maßnahmen unserer Vorgänger im Kampf gegen Rauch und Qualm beschrieben.

Erst durch die Erfindung des umluftunabhängigen Atemschutzes in den Kriegsjahren des 20. Jahrhunderts konnte der Geräteträger vor jeglichen Brandgasen und Atemgiften ausreichend geschützt werden.

Die Ausbildung des Feuerwehrmannes zum Atemschutzgeräteträger kann mit Vollendung des 18. Lebensjahres beginnen. Nach erfolgter positiver, medizinischer Beurteilung durch den Haus- oder Feuerwehrarzt kann der dreitägige Atemschutzlehrgang an der Landesfeuerwehrschule besucht werden. Nach erfolgreicher Teilnahme setzt sich die Ausbildung auf Feuerwehrebene fort.

Durch Verrauchen von Übungsobjekten mit dem Nebelgeräten, der Abhaltung von Übungen mit hoher physischer Belastung unter Atemschutz, sowie die Teilnahme an Atemschutzleistungsprüfungen wird die Ausbildung möglichst praxisnahe fortgesetzt.

In unser Feuerwehr steht folgende Atemschutzausrüstung zur Verfügung:
3 Stk. Pressluftatmer Dräger PA90 (2x 4l bei 200 bar) mit elektronischem Überwachungsgerät
3 Stk. Vollmasken Dräger F2
3 Stk. Vollmasken Dräger FPS

Für den Ernstfall stehen in der Feuerwehr 11 ausgebildete Atemschutz-Geräteträger bereit.